ISG-Syndrom

Bei einem ISG-Syndrom finden sich Blockaden in den Iliosakralgelenken, welche Schmerzen auslösen, die in den Becken- und Hüftbereich ausstrahlen. Das Iliosakralgelenk ist eine ligamentäre Verbindung zwischen dem Kreuzbein und dem Darmbein, welche eine minimale Beweglichkeit der seitlichen Gelenkflächen zueinander zulässt.

Verschieben sich die seitlichen Gelenkflächen im Becken durch einen Sturz, Hauruckbewegung oder durch Überbelastung, kann es hier zu einer ISG-Blockade kommen. Das verschobene und meist blockierte Iliosakralgelenk und die überbelasteten Bänder bezeichnet man dann als ISG-Syndrom (Iliosakralgelenk-Syndrom). Es entstehen akute oder chronische Belastungsschmerzen und Bewegungseinschränkungen im gesamten Beckenbereich.

In der Regel liegt bei einem ISG-Syndrom ein Beckenschiefstand vor. Wird dieser korrigiert, kann sich das ISG-Syndrom von selbst wieder lösen.

Ein Beckenschiefstand steht in vielen Fällen in Zusammenhang mit einer Atlaswirbel-Fehlstellung. Erfahrungen mit der ATLANTOtec-Methode haben gezeigt, dass sich nach der Neuausrichtung des Atlaswirbels, auch das Becken wieder symmetrisch ausrichtet. Die Bänder des Iliosakralgelenks werden wieder gleichmäßig belastet, schmerzliche Zustände und das ISG-Syndrom nehmen ab oder verschwinden vollständig.

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