Blutkreislauf und Atlaswirbel

Kennen Sie auch das Gefühl, dass Ihr Kopf nicht richtig durchblutet ist? Und trauen Sie sich, das auch Ihrem Arzt zu sagen ohne befürchten zu müssen, in die Psychoecke geschoben zu werden? Viele Menschen haben sich bereits mit Ihrem hohen Blutdruck oder Ihrer verminderten Kreislaufbelastbarkeit abgefunden. Aber nehmen Sie die Tabletten mit guten Gewissens, die man Ihnen dafür verordnet hat?

Wie viel besser wäre es, wenn man eine der möglichen Ursachen dieser Beschwerden definitiv beseitigt, anstatt nur die Symptome mit Tabletten zu unterdrücken. Eine dieser Ursachen kann eine Atlas-Fehlstellung sein, die einen direkten und indirekten Einfluss auf Ihre Blutgefäße hat.

Der Kreislaufsystem

Der Körperkreislauf lässt sich in zwei Teile unterteilen, deren Versorgungsgebiete sich getrennt betrachten lassen. Darunter versteht man einen großen Kreislauf, der den Körper versorgt und einen kleineren Kreislauf, der für das Gehirn zuständig ist. Neben dem Herzen ist auch das Gehirn ein vorrangig versorgtes Organ, deshalb ist sowohl der arterielle Zufluß als auch der venöse Ablauf beidseitig angelegt.

Arteria carotis interna, Vena jugularis interna und Arteria vertebralis in anatomischem Bezug zum Atlas und Schädel

Konsequenzen für den kleineren Kreislauf

Schematische Darstellung einer Sanduhr zeigt die Auswirkung der Verengung der Gefäße auf den Durchfluss des Blutes

Durch eine Atlas-Fehlstellung kann es zu einem direkten und andauernden Druck auf Gefäße kommen, die eine ausreichende Durchblutung des Gehirns gewährleisten sollten. Dazu gehören insbesondere die Vertebralarterie, die direkt durch das seitliche Foramen des Atlas verläuft, wie auch die Arteria carotis, die unmittelbar vor dem Atlas aus der Schädelbasis austritt als auch weitere Blutgefäße, die durch das Foramen jugulare verlaufen, wie die Vena jugularis interna.

Wenn der Blutzufluß des Gehirns und die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen durch eine Atlas-Fehlstellung und deren Auswirkungen reduziert ist, kann das zu den verschiedensten Beschwerden führen, wie: Bluthochdruck, Blutdruckschwankungen, Kopfschmerzen und Migräne, Schwindel, ständige Müdigkeit, schnelle Erschöpfbarkeit, Konzentrationsstörungen und Sehbeeinträchtigungen.

Konsequenzen für den großen Kreislauf

Durch aktive Bewegungen entstehen Muskelanspannung und -entspannung, die kurzzeitig Druck auf das Gewebe ausüben, was dem Normalzustand entspricht. Durch eine Atlas-Fehlstellung und der daraus resultierenden Fehlstatik kommt es zu anhaltenden Muskelverspannungen in einem großen Teil des Bewegungsapparates.

In dem verspannten Muskelgewebe ist die Durchblutung oftmals vermindert, was wiederum eine Minderversorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen zur Folge hat. Auch durch den mangelnden Abfluß der Stoffwechselendprodukte kann es sowohl zu einem Mangel an Kraft als auch schneller zu Muskelschmerzen kommen, die durchaus anhaltend sein können.

Und das ist noch nicht alles: So lässt sich nachvollziehen, dass eine Atlas-Fehlstellung durchaus die Ursache dafür sein kann, dass die Verletzungsgefahr insbesondere bei sportlicher Aktivität erheblich zunimmt, weil die Bänder und Sehnen aufgrund der verminderten Versorgung und der stärkeren Belastung an Elastizität verlieren und spröder werden.

Was bei dem Thema Kreislauf natürlich eine Rolle spielt, ist die Aktivität des Herzens selbst. Die Pumpfunktion des Herzens, die gleichzeitig der Taktgeber des Kreislaufsystems ist, wird u.a. vom vegetativen Nervensystem (Vagusnerv) und Drucksensoren im Gefäßsystem beeinflusst.

Wenn es aufgrund von Muskelverspannung oder direkter Kompression durch die Atlas-Fehlstellung zu Druck auf Gefäße und Nerven und damit z.B. auf die Drucksensoren kommt, kann das im Kreislauf verschiedene Symptome hervorrufen, u.a. Blutdruckschwankungen, schwer einstellbare Blutdruckerhöhung, Dysregulation des Kreislaufsystems oder auch Schwankungen des Herzrhythmus, Erhöhung der Herzfrequenz und verminderte Kreislaufbelastbarkeit.

Hatten Sie zuvor schon mal davon gehört, dass es einen rein mechanischen Grund im Bewegungsapparat geben könnte, der die hier beschriebenen Kreislaufbeschwerden, an denen viele Menschen leiden, hervorrufen kann anstatt ein Ungleichgewicht, das mit Medikamenten behandelt werden sollte?

Glauben Sie wirklich, dass hier Medikamente die Ursache beseitigen?

Durch eine Atlas-Fehlstellung kann auch der Blutabfluß des Gehirns, in erster Linie durch die Vena jugularis (Drosselvene), vermindert sein. Wie bereits oben erwähnt, werden mit dem venösen Blut u.a. Stoffwechselendprodukte und Schadstoffe abtransportiert. Dieser Vorgang ist bei einer Kompression der Gefäße natürlich beeinträchtigt, mit den unterschiedlichsten Beschwerdebildern als Folge.

Was wird wohl passieren, wenn diese Stoffwechselendprodukte und Schadstoffe im Hirngewebe verbleiben? Wie denken Sie, dass ein Medikament diese Art von Problem lösen kann?

Im folgenden, sehen Sie ein Ultraschallbild, dass die Veränderung des Lumens der Vena jugularis vor und nach der Atlaskorrektur zeigt.

Ultraschall Bild der Vena jugularis
vor der Atlaskorrektur
Ultraschallbild der verengten Vena jugularis vor einer Atlaskorrektur
Ultraschall Bild der Vena jugularis
nach der Atlaskorrektur
Ultraschallbild der Vena jugularis nach einer Atlaskorrektur

Die blaue Markierung zeigt den Blutfluss durch die Vena jugularis. Im linken Bild beträgt der Durchfluss 44,9 cm/s. Im rechten Bild, nach der Atlaskorrektur ist die Vena jugularis befreit. Der Durchfluss beträgt jetzt 81,5 cm/s, dadurch ist der Blutabfluss aus der Hirnregion deutlich verbessert.

Blutdruckmessgerät

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)

Roter Pfeil nach oben als Symbol für Bluthochdruck

Man spricht von einem Bluthochdruck bei Messwerten von >140/90 mmHg.

Ein Grund für die hohen Messwerte ist ein erhöhter Gefäßwiderstand, der sich aus verschiedenen Ursachen entwickeln kann.

Neben der häufig in der Schulmedizin diagnostizierten Gefäßverkalkung ist auch eine Atlasfehlstellung eine der möglichen Ursachen für einen Bluthochdruck.

Bei einer Atlas-Fehlstellung kann es zu einer Komprimierung der hirnzuführenden Gefäße kommen oder auch zu einer Beeinträchtigung der Funktion des Nervus vagus, einem Teil des Parasympathikus, der dann seiner Funktion als Gegenspieler zum Sympathikus (arterielle Hypertonie) nicht mehr gerecht wird.

Zur Gegenregulation, nämlich damit das Hirn mit genügend Blut versorgt wird, erhöht der Organismus den Blutdruck.

Wenn die Ursache für den hohen Blutdruck also in der Fehlstellung des Atlas liegt, ist es naheliegend, mit einer ATLANTOtec-Atlaskorrektur die Atlasposition zu korrigieren.

Niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Blauer Pfeil nach unten als Symbol für niedrigen Blutdruck

Man spricht von einem niedrigen Blutdruck bei Messwerten von <110/60 mmHG.

In der Schulmedizin kann auch bei sorgfältiger Diagnostik häufig kein Grund für eine Hypotonie gefunden werden. Landläufig wird ein niedriger Blutdruck von den Ärzten (besonders den Kardiologen) sogar begrüßt oder als wünschenswert angesehen, da ein niedriger Blutdruck für die Gefäße und das Herz schonend ist.

Die Betroffenen können durchaus einen Energiemangel und Kraftlosigkeit und ein erhöhtes Schlafbedürfnis verspüren. Möglicherweise ist eine Beteiligung des vegetativen Nervensystems bzw. eine Fehlsteuerung des Nervus vagus mit verantwortlich für die Entwicklung eines niedrigen Blutdruckes.

Auch denkbar ist, dass es durch eine Atlasfehlstellung zu einer nervalen oder hormonellen Fehlsteuerung und damit zu einem Herabsetzen des Gefäßwiderstandes kommt, was zu der Entwicklung einer Hypotonie führen kann.

Vielfach wurde berichtet, dass nach einer ATLANTOtec-Atlaskorrektur sich der Blutdruck normalisiert hat und die Betroffenen wieder mehr Lebenskraft und Lebensfreude verspüren.