Nervus vagus Beschwerden

Vagusnerv Beschwerden

Wie schon auf der Seite vegetatives Nervensystem erläutert, kann eine Atlasfehlstellung eine Nervenkompression mit unterschiedlichen Auswirkungen hervorrufen und auch Ausfällen von Nervenfunktionen erzeugen.

Genau So wie Sie keine Fernsehsendung mehr sehen können, wenn Sie das Antennenkabel mit einer Zange zusammenquetschen, so können auch die elektrischen Impulse, die durch das Nervensystem strömen, gestört oder geschwächt werden oder komplett versagen.

Was denken Sie, was dann an den Organen passiert, die damit verbunden sind?

Besonders betroffen von einer Atlasfehlstellung ist der Vagusnerv, der auch Nervus vagus genannt. Bei seiner Kompression können Nervus vagus Symptome entstehen.

Die Wichtigkeit des Vagusnerv

Der Vagusnerv oder zehnte Hirnnerv ist der größte und wichtigste Nerv des Parasympathikus und Teil des vegetativen Nervensystems.

Der Vagusnerv ist an der Regulation der Tätigkeit der meisten Organe beteiligt. Der Vagus innerviert den Kehlkopf, den Rachen, die obere Speiseröhre, einen Teil des äußeren Gehörgangs, das Herz, die Lunge, den Magen und den Darm.

Der Vagusnerv hat im Verlauf des Halses einen Durchmesser von ca. 2–3 mm und verläuft zusammen mit der Arteria carotis, die eine kräftige Wandstruktur hat, und der Vena jugularis interna genau vor dem Atlaswirbel entlang. Damit ist er sofort und direkt betroffen, wenn der Atlas nicht korrekt ausgerichtet steht und es können unmittelbar Nervus vagus Symptome entstehen.

Aufgaben des Vagusnervs

Der Vagusnerv hat vielfältige und differenzierte Aufgaben:

  • Stimulation der Magensäure
  • Kontrolle der Darmbewegungen in der Verdauungsphase (Peristaltik)
  • Regulation des Hungergefühls
  • Regulation der Stimmung
  • Herzrhythmus
  • Schweißregulation

Gelb in Bild: Vagusnerv (Nervus vagus)

Nervus vagus Kompressionsymptome

Abhängig davon, auf welche Art und Weise und wie stark der Atlas verschoben ist, kann durch Druck und Irritationen die Funktionalität des Vagusnervs (kann auch durch Arthrose in der Halswirbelsäule entstehen) und/oder anderer kranialer Nerven beeinträchtigt werden.

Daraus resultieren möglicherweise diverse Nervus vagus Symptome wie:

  1. Übelkeit
  2. Magenübersäuerung
  3. Schwindel
  4. Gesichtsrötung
  5. Tachykardie (zu schneller Herzschlag)
  6. Nackensteifigkeit
  7. Nackenschmerzen
  8. Kopfschmerzen
  9. Morbus Menière (Menière-Syndrom)
  10. Schluckbeschwerden
  11. Kloßgefühl im Hals
  12. Übermäßiges Schwitzen
  13. Schlafstörungen
  14. Überwiegend kalte Hände und Füße
  15. Unregelmäßiger oder beschleunigter Herzschlag
  16. Chronische Verstopfung
  17. Durchfall ohne ersichtlichen Grund
  18. Schilddrüsenprobleme
  19. Einseitige Taubheitsgefühle oder Kribbeln auf der Kopfhaut
epilessia

Vagusnerv und Epilepsie-Anfälle

Zu den Nervus vagus Symptomen im weiteren Sinne kann auch die Epilepsie gehören. Eine Atlaskorrektur kann in diesem Fall positive Auswirkungen haben.

Die schulmedizinische Vorgehensweise bei sehr starken Epilepsie-Anfällen liegt in der operativen Durchtrennung des linken Vagusnervs im oberen Halsbereich oder in der Implantation eines elektrischen Pulsgenerators, der diesen Nerv stimulieren soll.

Der linke Vagusnerv ist derjenige, der häufig vom Atlas gequetscht wird. Ist das ein Zufall? Der Sachverhalt verdient sicher Aufmerksamkeit und vertiefte Untersuchungen.

Vagusnerv in der Schulmedizin

Obwohl in der medizinischen Literatur umfangreich über den Vagusnerv gesprochen wird, geschieht dies oft zu oberflächlich, ohne den wirklichen Sinn und Zweck zu erfassen. Man beschränkt sich lediglich vereinfachend auf die Darstellung der Analyse der Anatomie des Menschen, indem man erwähnt, dass der Nervus Vagus von da nach dort verläuft und diese oder jene Funktion erfüllt.

In der Praxis ist es in der Tat so, dass man die Dysfunktionen, die vom Vagus kommen nur selten erkennt bzw. ihnen zu wenig Beachtung schenkt oder diese gar nicht erst auf ihn zurückführt.

Schlussendlich führt es zu der falschen Annahme, dass der Vagusnerv keine Schuld an den Beschwerden trägt, obwohl er ganz klar der Übeltäter ist. So sucht man erst gar nicht nach Korrelationen bei den Funktionsstörungen, die evtl. auf den Nervus vagus zurückzuführen wären.

Ein typisches Beispiel aus der Praxis: die medizinische Literatur lehrt uns, dass der Vagusnerv die Ursache für Magenübersäuerung sein kann, der Mediziner verabreicht in diesem Falle Antazida anstatt sich der vagalen Problematik zu widmen und den Nervus vagus als mögliche Ursache hierfür in Betracht zu ziehen.

Beispiele wie das soeben aufgeführte ließen sich lange fortsetzen. Jedoch ist heutzutage allgemein bekannt, dass in der modernen Medizin bevorzugt die Symptome behandelt werden anstatt nach den Ursachen zu forschen. Es ist wesentlich etablierter, die zahlreichen Beschwerden allein aus dem symptomatischen Blickwinkel zu betrachten und zu behandeln, anstatt nach Korrespondenzen mit den Beschwerden, die vom Vagusnerv hervorgerufen werden können, zu suchen und damit an die Ursache zu gelangen.

Der Grund für dieses "Versehen" könnte der Tatsache zugeschrieben werden, dass in der Medizin keine verschreibungspflichtiges Medikament existiert, mit der der Vagusnerv "geheilt" werden könnte. Mit der ATLANTOtec-Methode gibt es nun die Möglichkeit, eine Vagusnervkompression zu reduzieren oder gar komplett zu beseitigen.

Bereits behandelte Personen berichten darüber, erhebliche und tiefgreifende Auswirkungen auf die verschiedenen Organsysteme beobachtet zu haben.

Erst nach der Lösung des Problems ist es möglich, das wahre Ausmaß der damit zusammenhängenden Auswirkungen für den Körper zu erkennen und zu verstehen, als auch die Vielzahl der Störungen, die durch solch eine Kompression verursacht werden können.

Wir können Ihnen versichern, dass das Ausmaß dieser Problematik viel verzweigter und tiefgründiger ist als man annimmt.

scheletro

Um eine Vorstellung davon zu bekommen worüber Sie hier bereits gelesen haben, wäre es sinnvoll und empfehlenswert, sich die Erfahrungsberichte der Personen anzuhören, die bereits mit Hilfe der ATLANTOtec-Methode behandelt wurden und deren Probleme im Zusammenhang mit Symptomen standen, die durch den Vagusnerv verursacht wurden.