Bandscheibenprolaps

Probleme mit den Bandscheiben sind weit verbreitete und für die Betroffenen sehr schmerzhafte Vorgänge. Dies ist nicht verwunderlich, bedenkt man, dass die Belastung der Bandscheiben beim Heben von einem Gewicht von nur 10 kg bis zu 800 kg betragen kann.

Umso wichtiger ist es, dass diese Last gleichmäßig auf die Oberfläche der Bandscheibe verteilt wird. Dem ist bei einem atlasbedingten Beckenschiefstand jedoch nicht so: hier wirkt das ganze Gewicht nur auf einen Teil der Bandscheiben ein. Besteht zusätzlich eine ausgeprägte Lordose, verschlechtert sich der Zustand der Bandscheiben zusätzlich.

Um die Verschiebung des Atlaswirbels auszugleichen verspannt sich die in diesem Bereich befindliche Muskulatur und klemmt hierdurch die LWS (Lendenwirbelsäule) ein, der Bewegungsspielraum der Bandscheiben verkleinert sich und der Druck erhöht sich. In vielen Fällen verringert sich der Druck auch in der Liegeposition nicht, sodass die in der Ruhephase normalerweise stattfindende Regeneration der Bandscheiben nicht mehr möglich ist – ein Bandscheibenprolaps entsteht. Beim Bandscheibenprolaps kommt es zu einem übermässigen und länger anhaltenden Austreten der Bandscheibe aus ihrer natürlichen Position zwischen zwei Wirbelkörpern.

Um einem Bandscheibenprolaps vorzubeugen, ist das spezielle ATLANTOtec-Verfahren entwickelt worden. Der verschobene Atlaswirbel wird korrigiert und somit das Risiko eines zukünftigen Bandscheibenprolaps mit den dazugehörigen Beschwerden verringert.

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