DER VERSCHOBENE ATLAS ALS URSACHE FÜR ANHALTENDE BESCHWERDEN NACH SCHLEUDERTRAUMA (BESCHLEUNIGUNGSVERLETZUNG)


Ein Schleudertrauma kann eine Fehlstellung des Atlas hervorrufen oder eine bereits bestehende unkorrekte Stellung verstärken.


Schleudertrauma

Schleudertrauma nennt man alle Traumata, welche eine gewaltsame und schnelle Vor- und Rückbewegung des Kopfes mit einer entsprechenden Zerrung des Halses bedingen. Ein Schleudertrauma kann durch einen Autounfall, schwere Schläge beim Sport oder auch durch einen banalen Sturz entstehen. Die Realität ist, dass durch ein Schleudertrauma das Leben völlig verändert werden kann. Oft wird jede alltägliche Betätigung zu einer schweren Last, und es ist nicht mehr möglich, die eigene Arbeit zu bewältigen. Man schliesst sich zu Hause ein - und das Sozialleben wird schwer beeinträchtigt.

p.jpg Sie haben ein Schleudertrauma erlebt und kein Arzt kann Ihnen sagen, woher Ihre anhaltenden Beschwerden kommen?
 

   

p.jpg Haben Sie schon alle möglichen Therapien ausprobiert und sind trotzdem nicht weiter gekommen?
   
p.jpg Hat Ihr Arzt bei Ihnen zuerst Röntgen- und eventuell MRI-Bilder gemacht und dann alle möglichen Untersuchungen durchgeführt und festgestellt, dass strukturell alles in Ordnung ist?
   
p.jpg Trotz der Zuversicht des Arztes sind Ihre Beschwerden nicht besser geworden und so werden Sie schliesslich mit Schmerzmitteln oder sogar Psychopharmaka (z.B. Antidepressiva) versorgt?
   
p.jpg Möglicherweise behauptet Ihr Arzt sogar, dass Ihre Beschwerden psychisch sind oder Sie werden gar als Simulant abgestempelt. Aber Sie wissen ganz genau, dass dies nicht der Fall ist und Ihre Schmerzen real sind, weil Sie vor dem Schleudertrauma keine solchen Probleme hatten!

Das Problem liegt darin, dass der Arzt nach Hinweisen auf gröbere Verletzungen, wie Knochenbrüche oder Bänderrisse, sucht. Wenn er keine Verletzungen dieser Art feststellen kann, scheint in seinen Augen alles in Ordnung zu sein und Sie müssen sich einfach ein wenig schonen und erholen. Ein Schleudertrauma muss aber nicht unbedingt zu solch extremen Verletzungen führen, selbst geringe Dysbalancen in der Halswirbelsäule können langanhaltende Beschwerden verursachen.

Die Halswirbelsäule kann aufgrund ihrer Komplexität mit der Feinmechanik verglichen werden.

Dazu passt folgendes Bild: Sie lassen aus Versehen eine mechanische Uhr auf den Boden fallen. Wenn Sie diese dann wieder aufheben, scheint die Uhr vielleicht noch intakt zu sein, aber dann stellen Sie leider fest, dass sie nicht mehr korrekt läuft und bspw. immer 5 Minuten nachgeht. Warum? Eines der Präzisionsteile hat sich beim Aufprall verbogen, ist exzentrisch geworden und verursacht dadurch mehr Reibung im Uhrwerk.

So kann es auch mit der Halswirbelsäule passieren, dass sich einzelne Wirbel beim Aufprall zwar nicht verbiegen, aber in eine ungünstige Position verschieben, so dass das vorherige Gleichgewicht gestört wird. Die Wirbelverschiebung wird von der Medizin nicht beachtet, weil dies auf einem Röntgen- oder MRI-Bild nicht sichtbar ist; der Arzt sucht nach strukturellen Schäden und nicht nach Wirbelfehlstellungen. So kommt er zur Überzeugung, dass "es nicht möglich ist zu wissen, was bei einem Schleudertrauma mit der Nackenstruktur passiert, dass dadurch mit der Zeit chronische Schmerzen resultieren, und wie diese geheilt werden können".

Um wieder auf das Beispiel von oben zurückzukommen: Was würden Sie über den Uhrmacher denken, wenn er Ihnen sagt, dass mit Ihrer Uhr alles in Ordnung ist und dass es sich dabei um ein psychisches Problem Ihrerseits handelt, wenn die Uhr 5 Minuten nachgeht?

In dem Fall, dass Ihr Arzt mit Ihnen nicht mehr weiter wusste und Sie einem Chiropraktor zugewiesen hat, sollten Sie wissen, dass wenn das Problem an der Halswirbelsäule mit einer ruckartigen Bewegung entstanden ist, dies nicht bedeutet, dass es mit einer erneuten ruckartigen Bewegung wieder in Ordnung gebracht werden kann, wie dies z.B. Chiropraktoren versuchen. Oder fänden Sie es eine gute Idee, wenn der Uhrmacher Ihre defekte Uhr zur Reparatur noch ein paar Male auf den Boden wirft?

Mit ATLANTOtec®
steht nun endlich eine Methode zur Verfügung, welche die Feinmechanik der Halswirbelsäule wieder herstellen und diese wieder in Harmonie bringen kann.

ATLANTOtec®
dient nicht der Behandlung von groben Verletzungen (Knochenbrüche, Muskel- und Bänderrisse), die in jedem Fall ärztlich versorgt werden müssen, es werden auch keine Manipulationen durchgeführt, aber es handelt sich auch nicht um eine einfache Massage.

ATLANTOtec® gehört unter den therapeutischen Methoden weder zur Kategorie „Massage“, aber noch weniger zur Kategorie „Manipulation“.
ATLANTOtec® ist eine komplett neue Vorgehensweise und steht auf einem eigenen Platz zwischen den bisher bekannten Therapieformen.


WAS GENAU PASSIERT BEI EINEM SCHLEUDERTRAUMA?


verschobene Atlaswirbel  Schleudertrauma und Atlaswirbel

Schädel Untersicht: Die Modelle zeigen einen verschobenen ATLAS vor und nach einem Schleudertrauma.


Was vor der
ATLANTOtec®-Methode noch nie untersucht wurde, ist, dass der Atlas, seit Geburt bereits verschoben, durch das Schleudertrauma noch mehr verdreht und/oder seitlich verschoben wird. In dieser Lage komprimiert er Rückenmark, Wirbelsäulenarterie, Halsschlagader, verschiedene Gefässe und Lymphkanäle. Die seit Geburt falsche Position des Atlas konnte der Körper dank seiner Anpassungsfähigkeit vielleicht noch in irgendeiner Form ausgleichen. Jetzt aber, da der Atlas plötzlich in eine dermassen ungünstige Position gebracht wird, besteht für den Körper keinerlei Möglichkeit mehr, die unnatürliche Situation zu bewältigen.

Ein Schleudertrauma verschlimmert einen Nackenzustand, welcher bereits prekär ist – auch wenn die Person vorher noch nichts davon mitbekommen hat.

Die Dauer, nach der sich die gefürchteten chronischen Beschwerden einstellen, ist abhängig von der Position, welche der Atlas nach dem Schleudertrauma angenommen hat, und der Zeit, die es braucht, um die beteiligten Strukturen , welche dem verstärkten, permanenten Druck ausgesetzt sind, abzunützen. Die durch die Überdehnung von Muskeln und Bändern verursachten Schmerzen verbessern sich gewöhnlich nach einigen Wochen mit Hilfe eines Stützkragens und der Behandlung durch einen fähigen Therapeuten.

Was sich ohne externe Einwirkung nicht verändern wird, ist die kritische Position des Atlas. Nur die Bänder sind in der Lage, den Atlas so nah wie möglich an der ursprünglichen Position zu halten. Da die Bänder jetzt überdehnt sind, ermöglicht dies eine Verschlimmerung der Atlas-Position.

Die ATLANTOtec®-Methode zielt darauf ab, den Atlas in seine natürliche Position zu bringen. In dieser Stellung können die Bänder ihrer natürlichen Elastizität nachgeben und wieder die einem Entspannungszustand entsprechende Länge einnehmen, so als ob man einen gespannten Gummi freigibt. Innerhalb kurzer Zeit verschwinden die Beschwerden. Der Elastizitätsverlust von Bändern, die über einen beträchtlichen Zeitraum unter grösserer Spannung gehalten wurden als dies für die Erfüllung ihrer normalen Funktion nötig ist, ist im Zusammenhang mit anderen Gelenken gut bekannt. Das Gleiche gilt auch für das obere Kopfgelenk, das mit Bewegungen im Zusammenhang steht, an denen der Atlas und der Schädel beteiligt sind.


 

VERKRAMPFTE NACKENMUSKULATUR




Viele Schleudertraumapatienten haben die unerfreuliche Erfahrung gemacht, dass die durch die plötzliche Vor- und Rückbewegung des Kopfs verursachten Schmerzen mit der Zeit nicht geringer wurden, sondern sich sogar noch verschlimmert haben und zu chronischen Beschwerden geworden sind. Der Grund dafür liegt – ganz abgesehen von der falschen Ausrichtung der Nackenwirbel – in vom Schleudertrauma-Ereignis ausgelösten Verkrampfungen der tiefen Nackenmuskulatur. Die Muskeln bleiben nach der Überdehnung dauerhaft angespannt und entspannen sich auch nicht durch endlose Massagen oder physiotherapeutische Behandlungen. WAS KANN HIER GETAN WERDEN? Hilfe ist verfügbar durch das eigentlich für die Atlaskorrektur verwendete Behandlungsgerät. Mit diesem kann auch die Tiefenmuskulatur intensiv und effektiv massiert werden. Mit einer oder mehreren spezifisch auf die Nackenmuskulatur ausgerichteten Behandlungen können diese wieder entspannen – damit verschwinden oder verringern sich die Verkrampfungen, und der Kopf kann wieder frei und erleichtert bewegt werden. Diese Art von Massage – kombiniert mit der eigentlichen Atlaskorrektur – bringt in vielen Fällen ein vollständiges Abklingen der Beschwerden mit sich.



SCHLEUDERTRAUMA-SYMPTOME


Einige mögliche Symptome nach einem Schleudertrauma: Starke schmerzhafte Hals- und Nackenverspannungen, Benommenheit, Schwindel, Hör- und Sehstörungen, Kopfschmerzen oder Migräne, Konzentrations-, Gedächtnis- und Schlafstörungen Schwächegefühl, Gangunsicherheit, Missempfindungen in Gesicht und Armen.


STATISTIKEN


Die Journalistin Claudia Nientit schreibt in der Sonntagszeitung Nr. 89 vom 28.11.2004: "Bis jetzt weiss man nicht, was genau nach einem Schleudertrauma im Kopf passiert". Im Jahr 2002 sind in der Schweiz 27’000 Schleudertrauma-Fälle registriert worden mit Kosten für die Versicherungen von einer halben Milliarde Schweizer Franken, was 330 Millionen Euro entspricht. Das ist nicht nur ein Trauma für die Person, sondern auch für die Versicherung. Was man bis jetzt sicher weiss, ist, dass bei der Hin- und Herbewegung des Halses eine Überdehnung der Bänder und Muskeln bei den Nackenwirbeln stattfindet. In schlimmen Fällen können sogar die Wirbel brechen oder splittern, und es können Muskeln und Bänder reissen.

VORSICHTSMASSNAHMEN


Nach einem schweren Schleudertrauma und ähnlichen Unfällen wie Stürzen oder Schlägen auf den Kopf muss vor einer ATLANTOtec®–Behandlung eine gewisse Zeit abgewartet werden. Die Behandlung beansprucht die Bänder des Atlas-Schädel-Gelenks und die umliegenden Strukturen. Um jegliche Komplikationen auszuschliessen, sollte vor der Behandlung eine adäquate medizinische Untersuchung durchgeführt werden, um eventuelle Schäden an der Nackenstruktur auszuschliessen. In jedem Fall sollte nach einem Trauma mindestens zwei Monate mit einer ATLANTOtec®–Behandlung zugewartet werden, so dass unentdeckte oder nicht diagnostizierbare Schäden an Gelenkkapseln, Bändern, etc. mit Sicherheit verheilt sind.

Die vorbeugende Korrektur der Atlasposition verhindert schlimmere Beschwerden bei einem Schleudertrauma-Ereignis.

Nach erfolgter Korrektur der Stellung des Atlas im Anschluss an ein Schleudertrauma ist eine weitere Behandlung durch einen Osteopathen empfehlenswert, um die unterhalb des Atlas liegenden Wirbel zu überprüfen und eventuell sauber auszurichten.




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