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WAS KANN MAN GEGEN MIGRÄNE UND KOPFSCHMERZEN MACHEN?
Kopfschmerzen
stellen in ihren verschiedenen Erscheinungsformen eine der häufigsten
Störungen dar. Auch wenn nur gelegentlich, so hat doch jeder von uns
schon einmal Kopfschmerzen selbst erlebt. Für 15–20 % der Bevölkerung,
davon 2–4 % Kinder, sind Kopfschmerzen kein gelegentliches Symptom,
sondern ein unerwünschter Begleiter, der ungeachtet der Versuche, sich
von ihm zu befreien, wiederkehrt und chronisch in Erscheinung tritt.
Die Beschwerden werden sogar oft „Meine“ Kopfschmerzen genannt.
Das häufigste Auftreten liegt im Altersbereich zwischen 35 und 45
Jahren. Frauen sind dreimal so häufig betroffen wie Männer.
Kopfschmerzursachen haben psychische und physische
Anteile, letztere beinhalten eine Veränderung in der Blutzirkulation
von und zum Schädel. Andere bestimmende Faktoren können eine
herabgesetzte Funktion der Leber und der Ausscheidungsfähigkeit des
Darmtraktes sein. Ebenso kann eine Anreicherung von Giftstoffen im
Körper (Toxämie) sowie eine Übersäuerung, d. h. ein zu tiefer physiologischer pH-Wert, die Ursache für Kopfschmerzen sein. Der psychische
Anteil, der in der Literatur mit Kopfschmerzen in Verbindung gebracht
wird, kann so zusammengefasst werden: ständige Ängste und beklemmenden
Sorgen; Schwierigkeiten, loszulassen oder sich gehen zu lassen; Angst,
den Kopf zu verlieren; die Tendenz, dauernd nachzudenken, jede
Situation zu kontrollieren, sich durch unvorhergesehene Situationen
gestresst zu fühlen sowie die Tendenz, alles vorauszubestimmen, zuviel
Verantwortung zu übernehmen (auch wenn man sich nicht wohl fühlt) oder
perfektionistisch bzw. überkritisch zu sein.
DIE VERSCHIEDENEN KOPFSCHMERZARTEN
Der Unterschied zwischen Kopfschmerzen und Migräne besteht darin, dass die Migräne nur einen Teil des Kopfs trifft, während Kopfschmerzen den ganzen Kopf betreffen. Gemäss der medizinischen Literatur werden Kopfschmerzen wie folgt eingeteilt:
Spannungs-Kopfschmerzen sind die meistverbreitete Form von Kopfweh mit einem Anteil von etwa 70 %.
Die restlichen 30 % verteilen sich wie folgt:
Migräne ohne Aura: etwa 85 % aller Migräneanfälle. Charakteristisch ist die Übelkeit mit oder ohne Erbrechen. Die Attacke kann heftig und pulsierend oder dumpf und kontinuierlich sein, wie eine Last von vielen Kilos, welche auf den Kopf drückt. Der Schmerz wird verstärkt durch Bewegung, Husten, Niesen, Anstrengung und Licht. Die leidende Person bevorzugt Ruhe, bleibt am liebsten liegen, im Dunkeln und fern von Lärm. Die Dauer kann zwischen einigen Stunden und drei Tagen betragen, es gibt keine Vorboten, der Beginn ist meist auf einer Kopfseite, wonach sich der Schmerz schnell im Körper verbreitet.
Migräne mit Aura (klassisch): etwa 14 % aller Migräneanfälle. Diese Form unterscheidet sich von der Migräne ohne Aura durch die typischen Vorboten wie Licht- und/oder Lärmempfindlichkeit, Gesichtsfeldausfälle, Lichtblitze sowie schillernde Linien oder „fliegende Mücken“ im Gesichtsfeld. Die Dauer beträgt zwischen 4 und 24 Stunden.
Cluster-Kopfschmerzen: etwa 1 % aller Fälle. Merkmale sind die extreme Intensität, das plötzliche Auftreten ohne Vorwarnung, die Lokalisation rund um ein Auge oder hinter der Stirn. Die Schmerzen können so intensiv sein, dass die Person am liebsten den Kopf gegen die Wand schlagen oder sich sogar umbringen würde. Die Dauer beträgt normalerweise nur wenige Minuten, allerdings können bis zu zehn Anfälle innert 24 Stunden vorkommen. Von diesen wiederholten „Clustern“ (Haufen, Schar, Anhäufung) wurde auch der Name hergeleitet.
ATLANTOtec®-BEHANDLUNGSERGEBNISSE
Eine grosse Prozentzahl der Behandelten berichten vom Abschwächen oder Verschwinden von Kopfschmerzen bzw. Migräne. Scheinbar ist dieses Resultat auf zwei Hauptgründe zurückzuführen:
Verbesserung der Blutzirkulation und somit bessere Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Hirns, weil der Atlas nach seiner korrekten Ausrichtung den Blutzufluss und ‑abfluss im Schädel nicht mehr behindert, was mit Sicherheit auch dem Herzen nützt. Dank der verbesserten Blutzirkulation ist es zudem möglich, dass kalte Hände und Füsse der Vergangenheit angehören.
Nachlassen der Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, was sich sehr positiv vor allem auf Spannungskopfschmerzen auswirkt.
Verschwinden des Flaschenhals-Effekts, der die zum Schädel führenden Nerven auf der Höhe des Atlas irritierte.
Viele Personen berichten nach der Behandlung, dass sie kein Druckgefühl mehr im Kopf haben und ein Gefühl der Befreiung empfinden.
WESHALB EINE ATLAS-FEHLSTELLUNG ZU MIGRÄNE FÜHREN KANN
Eine wichtige Folge der Fehlstellung des ersten Halswirbels ist der Druck auf die Arteria carotis interna durch den einen Querfortsatz des Atlas, zudem wird die Vertebralarterie allenfalls zusammengedrückt. Durch die Atlas-Querfortsätze hindurch führen gleichzeitig die Vertebralarterie und drei Venen, verantwortlich für die Blutversorgung eines Teils des Hirns.
1) Vertebralarterie 2) Eingeengte Vertebralarterie
Abhängig vom Druckpunkt können Probleme sowohl beim Zufliessen wie beim Abfliessen des Bluts ausgelöst werden. So kann der Eindruck eines Druckgefühls im Schädel erklärt werden, aber auch das Erbleichen oder das „Hämmern“ im Kopf. Entweder gelangt das Blut in den Kopf, hat aber Schwierigkeiten abzufliessen – oder dann hat das Blut Mühe, in den Schädel zu gelangen, was zu Schwierigkeiten in der Versorgung mit Sauerstoff führen kann. Die Veränderung der Blutzirkulation verursacht eine zeitweise Verschlechterung der Funktion der Nervenzellen, welche zwischen Stunden und Tagen andauern kann. Kritisch wird die Situation jedes Mal, wenn noch andere Faktoren dazukommen, und so kann eine Migräneattacke ausgelöst werden. Stress, zu viel Arbeit, Besorgtheit sowie Nervosität verstärken und begünstigen Kopfschmerzen, indem die Verspannung der Nackenmuskulatur verschlimmert wird. Die gleiche Atlas-Verschiebung kann bei einer Person eine Migräne auslösen und bei einer anderen nicht, abhängig von anatomischen Unterschieden, der Grösse des Atlas selbst, dem verfügbaren Platz zwischen den anatomischen Elementen, der Sensibilität gegenüber auslösenden Faktoren, dem Verspannungsgrad der Muskeln, der Verschlackung in Körper, Darm und Leber – und, sehr wichtig, dem vorher beschriebenen emotionalen Zustand.
Diese Animation zeigt den von einem verschobenen Atlas ausgeübten Druck auf die Halsschlagader (rot), den Vagusnerv (gelb) und die innere Drosselvene (blau).
Blau: Vena jugularis interna Gelb: Nervus vagus Rot: Arteria carotis interna
MÖGLICHE AUSLÖSENDE FAKTOREN FÜR EINE MIGRÄNEATTACKE
Hormonelle Veränderungen
Stress
Schlafmangel
Krankheit
Fehlerhafte Schliessstellung der Zähne, Kieferfehlstellung
Subluxation (Ausrenkung) von Wirbeln
Rascher Wetterumschlag (Luftdruck, Temperatur, Feuchtigkeit)
Verbrauchte oder klimatisierte Luft
Nahrungsmittelallergie
Alkohol, Schokolade, Käse, Glutamat (E621)
Wenn die Anhäufung dieser oder anderer Faktoren die Auslöseschwelle überschreitet, resultiert eine Migräneattacke. Die auslösenden Faktoren sind nicht konstant, sondern können sich im Verlauf des Lebens in der Wichtigkeit verändern. Ein Beispiel ist die hormonelle Veränderung in den Wechseljahren oder während einer Schwangerschaft, welche die Migräneattacken reduziert oder ihnen gar ein Ende setzen kann.
Die oben beschriebenen Faktoren erweisen sich üblicherweise als weniger relevant als die Fehlstellung des Atlas. Wenn die Position des ersten Halswirbels nun korrigiert ist, sind die übrigen Faktoren oft nicht ausreichend, um eine Migräneattacke auszulösen. Weil das Atlas-Problem eine mechanische Sache ist, kann es nach der Lösung passieren, dass Migräne oder Kopfschmerzen praktisch sofort verschwinden, in anderen Fällen benötigt der Körper vorerst eine Regenerationsphase, welche etwas Geduld braucht. Jene Personen, welche ihre Kopfschmerzen nach jahrelangem Leiden von einem Tag auf den anderen verschwinden sehen, bleiben oft ungläubig und fassungslos darüber, dass ihr treuer „Begleiter“ nicht mehr da ist. Während der ersten Wochen bleibt oft die den Migränikern anhaftende latente Angst, dass sich jederzeit eine neue Attacke ergeben kann, womöglich noch stärker als vorher. Wenn die Tage vergehen, gewöhnt man sich an ein Leben ohne Kopfschmerzen. Oft benötigt die Person mehrere Wochen, um zu fassen, dass es keine Kopfschmerzen mehr gibt. Für viele erscheint es wie ein Traum.
Für einen Atlastechniker ist es jeweils sehr befriedigend, erzählt zu bekommen, wie sich Personen dauerhaft von Beschwerden befreit haben.
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