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BESCHREIBUNG DER ATLANTOtec®-METHODE


Seit geraumer Zeit haben Manualtherapeuten erkannt, dass sehr viele gesundheitliche Probleme von einer nicht korrekt ausgerichteten Halswirbelsäule ausgelöst werden können – Erfahrung und empirische Methoden haben gezeigt, welche Beschwerden in Zusammenhang mit bestimmten Wirbelverschiebungen stehen können. ATLANTOtec® hat zu grossen Fortschritten bei der Korrektur des ersten Halswirbels, genannt Atlas, geführt.

Bis heute ignoriert die Schulmedizin das Problem nahezu vollständig. Patienten werden mit Medikamenten versorgt, deren Beschwerden als unheilbar erklärt, im Sinne von "man muss damit leben", aber damit ist niemandem wirklich geholfen; ein offensichtliches Beispiel dafür sind die zahlreichen Migränepatienten.

Nachdem die Wichtigkeit des Atlas für die Ausrichtung der ganzen Wirbelsäule erkannt wurde, haben sich je länger je mehr Manualtherapien ganz oder teilweise mit dem Atlas beschäftigt: Chiropraktik, Atlaslogie nach Landis, Vitalogie nach Dr. Huggler, Vitametik, Atlastherapie nach Arlen, Dorn-Breuss, Osteopathie, Atlas-Orthogonal, Atlasprofilax nach Schümperli, Physiotherapie. Nicht alle Methoden, welche sich um den ersten Halswirbel drehen, sind ohne Risiken. Bei der Mehrzahl der Anwendungen verspüren die Patienten zwar eine Besserung, jedoch meistens nur temporär, da das Atlas-Schädel-Gelenk schwer korrigierbar ist und mit den meisten Verfahren nicht korrekt oder gar nicht ausgerichtet werden kann. Auch wiederholte Anwendungen  führen meistens nicht zu grösserem Erfolg.

Mit ATLANTOtec®  ist es möglich, in den meisten Fällen eine dauerhafte Korrektur zu erreichen, ohne jede Gefahr.


Nackenschmerzen  Schulterschmerzen

Das Verfahren besteht aus der Anwendung einer speziellen Massagetechnik auf die kurze tiefe Nackenmuskulatur, gefolgt von einer Dehnung (Stretching) spezifischer Muskeln, die mit dem Atlas verbunden sind. Das Ziel ist dabei, die Muskeln, die den ersten Halswirbel umklammern, zu lösen, um ihm die Rückkehr in die anatomisch-physiologisch korrekte Position zu ermöglichen.

Für die Behandlung wird ein spezifisch dafür entwickeltes Gerät benutzt, das auf einer Frequenz pulsiert und vibriert, welches je nach Muskelkonsistenz und -tonus einstellbar ist. Dieses Gerät ermöglicht eine Entspannung der tiefsten Muskelschichten, was mit einer manuellen Massage niemals erreicht werden könnte.

Während etwa eines Monats wird dem Körper Zeit gegeben, sich an die neue Situation anzupassen. Anlässlich der nachfolgenden Kontrollsitzung wird vorerst die Stellung des Atlaswirbels kontrolliert und nötigenfalls nachkorrigiert, falls der Atlas noch nicht perfekt sitzen sollte. Eine entspannende manuelle Nacken- und Rückenmassage rundet die Behandlung ab und ist ebenfalls im Preis enthalten.

Beim ATLANTOtec®-Verfahren handelt es sich nicht um ein chiropraktisches Einrenken, es wird keinerlei ruckartige Drehung des Kopfes durchgeführt, noch werden plötzliche Bewegungen vorgenommen.
Die
ATLANTOtec®-Behandlung unterscheidet sich deutlich von anderen Therapien wie Atlaslogie, Vitalogie, Atlastherapie nach Arlen und Atlas-Orthogonal.



ABLAUF DES BEHANDLUNGSTERMINS


Die ATLANTOtec®-Behandlung verläuft wie folgt:

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Ausfüllen zweier Formulare: eines mit den persönlichen Daten und ein zweites zum eigenen Gesundheitszustand aufgrund einer Selbsteinschätzung.

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Erklärung des Ablaufs der Behandlung, der Auswirkungen des verschobenen Atlas auf den Rest des Körpers (mit Hilfe eines Schädelmodells) und der Aufklärung über mögliche Reaktionen nach der Behandlung.

p.jpg Beantworten von offenen Fragen.
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Sorgfältiges manuelles Untersuchen (Abtasten) der Fehlstellung des Atlas – sollte sich der Atlas schon in der korrekten Position befinden, wird keine Behandlung durchgeführt und es entstehen auch keine Kosten.

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Feststellung der Gewichtsverteilung auf die beiden Körperhälften vor und nach der Behandlung mit Hilfe zweier Waagen (optional).

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Visuelle Untersuchung der Körperhaltung und fotografische Dokumentation (Rücken- und Seitenansicht) und der maximal möglichen Kopfdrehung.

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Tiefenmassage von Nacken- und Rückenmuskulatur mit dem dafür bestimmten Gerät.

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Eigentliche Behandlung mit dem vorgesehenen Gerät bis zum Erreichen der korrekten Atlasposition.

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Wiederholung der fotografischen Dokumentation, Vergleich der Fotos vorher-nachher und Feststellung der Haltungsveränderung.


Die Frauen sind gebeten, aus technischen Gründen vollkommen ungeschminkt zu erscheinen.

Zweiter Termin nach etwa einem Monat:

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Besprechung der Verbesserungen und erlebten Reaktionen. Eventuelle Wiederholung der fotografischen Dokumentation mit Vergleich.

p.jpg Intensive Nacken- und Rückenmassage.

Wir empfehlen, zwischen dem ersten Termin und der Nachkontrolle einige Rückenmassagen zu buchen oder einen Osteopathen aufzusuchen.
Beim zweiten Termin oder nach einigen Monaten ist es wünschenswert, die Verbesserungen des Gesundheitszustands mittels des ursprünglich ausgefüllten Formulars zu überprüfen.

Die Frauen sind gebeten, aus technischen Gründen vollkommen ungeschminkt zu erscheinen.


DAUER DER BEHANDLUNG


Der erste Termin dauert gesamthaft etwa 80 Minuten. Beim zweiten Termin wird ebenfalls etwa 60 Minuten, wovon 30 Minuten für die Massage vorgesehen sind.


WIE DIE POSITION DES ATLAS FESTGESTELLT WIRD


atlas-test.jpgDie Atlas-Fehlstellung kann mit einer sorgfältigen manuellen Untersuchung des fraglichen Bereichs festgestellt werden. Dies erfordert eine spezielle Abtasttechnik und spezifisch geübte Finger (also einen Atlastechniker). Weil der Atlas von mehreren Muskelschichten umgeben ist, welche unterschiedlich entwickelt und verspannt sein können, sind ansonsten komplett fehlerhafte Aussagen möglich.
Dies ist der Grund, weshalb viele Therapeuten und die allermeisten Ärzte nicht in der Lage sind, die Position des Atlas richtig zu beurteilen - geschweige denn, etwas dagegen zu tun, um diese Fehlstellung zu korrigieren, denn diese Art von Defekt ist nicht korrigierbar ohne eine richtige Technik wie ATLANTOtec®, obwohl viele das Gegenteil behaupten! Um das zu verstehen, genügt es, die "Resultate" ihrer Therapien zu analysieren!

Achtung: Mit einem üblichen Röntgenbild oder einer Magnet-Resonanz-Aufnahme kann man die Lage des ersten Halswirbel NICHT korrekt darstellen, und deshalb ist es NICHT möglich, die Rotation des Atlas mit diesen bildgebenden Verfahren sichtbar zu machen! Dies ist nur möglich mit Hilfe einer Spiral-Computertomografie (Spiral- CT) in Verbindung mit den genau dafür erforderlichen richtige Einstellungen, ansonsten sind auch solche Aufnahmen für den Zweck untauglich.

Für die korrekte Durchführung der Behandlung ist eine Spiral-Computertomographie nicht erforderlich, abgesehen von sehr seltenen Ausnahmen.


VORBEREITUNGSPHASE


Der erste Teil der Behandlung besteht darin, auf eine einzigartige Weise die Grundlage für die Atlaskorrektur zu schaffen. Zwei gleichzeitig angewendete Behandlungsgeräte werden so eingestellt, dass sich eine Frequenzmodulation ergibt mit sich kontinuierlich verändernden Frequenzen, gegen welche sich die Muskeln nicht wehren können. Durch diese Mikrobewegungen werden die Muskelfasern in allen Muskelschichten erreicht und gelockert. Damit verbunden ist auch die Mobilisation der Wirbel. Vorerst werden die Muskeln der gesamten Wirbelsäule bearbeitet, um sich dann auf die blockaden im Nackenbereich zu fokussieren und hier inbesondere auf den Bereich des Atlas. Es braucht normalerweise ein paar Minuten um sich an diese spezielle Art der Massage zu gewöhnen,  aber dann ist die Entspannung so tief, dass beinahe der Punkt des Einschlafens erreicht wird.

Massage


ATLASKORREKTUR IN EINER EINZIGEN SITZUNG


Seit längerer Zeit haben Manualtherapeuten mit diversen Techniken versucht, den Atlas in die korrekte Position zu bringen, oft erfolglos oder nur mit einem kleinen Prozentsatz dauerhaft stabiler Ergebnisse.

Mit der ATLANTOtec®-Methode bleiben die daraus resultierenden positiven Veränderungen des Gesundheitszustandes meistens langfristig bestehen.

Das Problem liegt im Atlas-Schädel-Gelenk, welches durch diverse Muskelschichten und verschiedene Bänder in seiner korrekten Ausrichtung gehalten wird. Denn einige dieser Muskeln sind  sehr kurz und stark, so dass zusammen mit dem Rest der anatomischen Struktur, vor allem den Bändern, das Gelenk als Ganzes wenig Elastizität aufweist. Genau dieser Mangel an Elastizität hält den Atlas stabil in seiner jeweiligen Position – unabhängig davon, ob diese richtig oder falsch ist, jedenfalls solange keine starken äusseren Kräfte einwirken.

Die Wirbel werden dank ihrer mit den jeweils angrenzenden Wirbeln übereinstimmenden V-Ausformung der Gelenkfacetten darin unterstützt, in Position zu bleiben. Beim Atlaswirbel sieht die Situation dagegen völlig anders aus: Die Ausformung des Atlas-Schädel-Gelenks unterscheidet sich deutlich von allen anderen Wirbelverbindungen und gehorcht anderen Gesetzmässigkeiten. Die viel weniger ausgeprägte V-Form der Gelenkfacetten bietet mehr Beweglichkeit und dafür weniger Halt, so dass die unterschiedlichen Muskelspannungen eine wesentlichere Rolle spielen.

Um den Atlas dauerhaft zu verschieben, ist es in erster Linie erforderlich, die anliegenden Muskeln sehr gründlich zu lösen. Von Hand ist das kaum machbar, eine Tatsache, die jeder erfahrene Therapeut bestätigen kann.

In zweiter Linie muss mit einem anhaltenden und gleichzeitig ansteigenden Druck gegen den zähen Widerstand der gesamten anatomischen Struktur angegangen werden, welche den Atlas in seiner falschen Position festhält. Auch dies kann manuell kaum erreicht werden. Daraus lässt sich folgern, dass nur mit den Händen als Behandlungsinstrument keine dauerhafte Besserung erreicht werden kann.

Um die Erfordernisse der Atlas-Korrektur besser verstehen zu können, kann ein bildhafter Vergleich aus der Metallbearbeitung herangezogen werden (sog. plastischer Effekt): Um ein Aluminium-Blech 90 Grad zu biegen, genügt es nicht, nur eine Biegung von 90 Grad vorzunehmen. Die Biegemaschine muss auf einen grösseren Winkel eingestellt werden, also z. B. 100 Grad. Wenn die Maschine nämlich genau auf 90 Grad eingestellt wäre, würde das Blech nach der Bearbeitung nur einen Winkel von vielleicht 80 Grad aufweisen. Dasselbe Prinzip gilt auch für die Atlas-Korrektur.
Um also die gewünschte korrekte Position des Atlas zu erreichen, muss ein gezielter, fortdauernder Druck in genügender Stärke auf bestimmte, genau definierte Stellen im Nackenbereich ausgeübt werden. Damit der Atlas in der gewünschten Position bleibt, nachdem der Druck weggenommen wird, müssen die Muskeln und Bänder über die eigentlich angestrebte Position hinaus gedehnt werden (sog. Stretching).

Die ATLANTOtec®-Methode beinhaltet in diesem Zusammenhang keine Gefahr, weil die Atlas-Korrektur mit einem sanften und andauernden Druck ausgeführt wird – und nicht mit einer oft befürchteten, plötzlichen und ruckartigen Bewegung einer chiropraktischen Manipulation.


WARUM EINE CHIROPRAKTISCHE MANIPULATION DIE ATLASVERSCHIEBUNG NICHT KORRIGIEREN KANN


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Wenn es um den Atlaswirbel geht, ist eine chiropraktische Manipulation normalerweise nicht hilfreich; ausser dass die Resultate nicht dauerhaft sind, können sich unerwünschte Nebenwirkungen ergeben oder sich sogar die Symptome verschlimmern, wie verschiedene Patienten nach einer Reihe von Manipulationen berichten. Die Chiropraktik ist vielmehr angebracht für die Behandlung der übrigen Wirbelsäule.

Versuchen wir das Problem besser zu erklären, indem wir bei der Anatomie anfangen. Der Atlas bildet auf seiner Oberseite zusammen mit der Schädelbasis das Atlas-Schädel-Gelenk und auf seiner Unterseite zusammen mit dem Axis das Atlas-Axis-Gelenk. Letzteres erlaubt eine Rotation des Atlas und damit des Kopfes von ca. 40°. Das Atlas-Schädelgelenk dagegen ist zuständig für die Nickbewegung des Kopfes (Flexion-Extension) bis zu einem Maximum von 20°. Das Problem ist folgendes: man versucht eine rotatorische Atlasfehlstellung von 3° bis 8° im Verhältnis zum Schädel zu korrigieren, aber das Atlas-Axis-Gelenk erlaubt eine Rotation von gut 40°.

Was passiert, wenn ich mit einer ruckartigen Bewegung den Kopf drehe, wie bei einer chiropraktischen Manipulation? Ich drehe unkontrolliert das ganze Schädelbasis-Gelenk und dabei absorbiert das Atlas-Axis-Gelenk praktisch die ganze Rotationsdrehung, weil es dafür vorgesehen ist! Die 3° bis 8° Atlasfehlstellung bleiben wo sie sind, weil der Atlas stabil an der Schädelbasis verankert ist, was ihm unter normalen Bedingungen keine Rotationsbewegung erlaubt, sondern nur eine Flexions-Extensions-Bewegung. Das Resultat ist, dass sich, abgesehen von der Gefahr, dass durch die Manipulation Strukturen beschädigt werden könnten, kein brauchbares Ergebnis zeigt.

Um es besser zu verdeutlichen: Der Versuch eine Atlasverschiebung in einer einzigen Bewegung zu korrigieren, wie bei einer chiropraktischen Manipulation, ist wie der Versuch, mit einem einzigen Hammerschlag einen Nagel ganz in die Wand einzuschlagen! Nach einem solchen hoffnungslosen Versuch bleibt als einziges übrig, eine gute Rechtfertigung zu finden, warum das Bild, welches man aufhängen wollte, jetzt zerbrochen am Boden liegt. Die Mauer ist zu hart... der Hammer ist zu leicht... der Nagel ist nicht stark genug... eine Atlasverschiebung existiert nicht... die Beschwerden kommen sicher nicht vom Atlaswirbel... der Atlas hat nichts damit zu tun... es ist nicht möglich den Atlas zu korrigieren... der Atlas geht sowieso wieder in die ursprüngliche Stellung zurück... Ausreden... Ausreden... Ausreden.

Dies soll nicht eine einseitige Kritik an der Chiropraktik sein, sondern ein Anreiz es besser zu machen, z.B. durch Weiterbildung in einem unserer Kurse.

Die Resultate der ATLANTOtec®-Behandlung können in unserem Forumgesund oder in den Erfahrungsberichten nachgeschaut werden.


SPEZIALFÄLLE UND AUSNAHMEN


In gewissen Fällen ist die Atlaskorrektur besonders schwierig durchzuführen. Dann kann es notwendig sein, den Ablauf der Behandlung anzupassen. Beispiele:

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Die Nackenmuskulatur ist dermassen verspannt, dass sie eher armierter Beton gleicht, als Muskeln. Vor der Ausführung der Behandlung ist es in solchen Fällen notwendig, sich einer oder zwei Massagesitzungen mit Hilfe des speziell dafür entwickelten Geräts zu unterziehen. Dieses Gerät verursacht eine Tiefenentspannung der Muskeln, wie sie Personen mit anderen Methoden kaum erleben können. Allein diese intensiven Massagen können grosse Besserungen bewirken. Sobald die Nackenmuskulatur genügend entspannt ist, kann die Atlas-Korrektur ausgeführt werden.

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Übermässige Fettleibigkeit oder eine aussergewöhnlich stark entwickelte Nackenmuskulatur (z. B. bei Extremsportlern) können eine Behandlung erschweren, vor allem weil die präzise Atlas-Position schwer bestimmbar wird.


Beim Vorliegen starker Depressionen mit der langfristigen Einnahme von Psychopharmaka oder einem sehr angeschlagenen Stimmungszustand ist die Behandlung nicht empfehlenswert. Nach der Behandlung benötigt der Körper Ressourcen, um den Regenerationsprozess zu bewältigen und die durch die Atlasfehlstellung entstandenen Kompensationen der Körperhaltung auszugleichen. Depressive Personen haben oft nicht genügend Ressourcen – und so können negative Reaktionen viel länger als üblich auftreten, bevor eventuelle Besserungen verspürt werden. Falls die Depression jedoch von dauerhaften körperlichen Beschwerden (z. B. Schleudertrauma oder Migräne) verursacht wurde, kann eine ATLANTOtec®-Behandlung grosse Besserungen bringen – sowohl psychisch als auch physisch.


KANN SICH DER ATLAS NACH DER BEHANDLUNG WIEDER VERSCHIEBEN?


In den meisten Fällen wird der Atlas mit der ATLANTOtec®-Methode einmal behandelt mit dauerhaftem Ergebnis. Nur in seltenen Fällen kann der Atlas in die falsche Ursprungsposition zurückkehren oder eine Ausrichtung zwischen der korrigierten und jener vor der Behandlung einnehmen. In den beobachteten Fällen (auch mit Spiral-CT vor und nach der Behandlung) einer nachträglichen Verschiebung des Atlas lagen folgende Merkmale vor:

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Ein verformter Atlas, wahrscheinlich infolge der jahrelangen Fehlstellung in Kombination mit starken Zugkräften der aussergewöhnlich verspannten Nackenmuskulatur (deshalb ist die Atlas-Korrektur bei Kindern so empfehlenswert). Wenn eine Verformung vorliegt, tendiert der Atlas dazu, in die besser „passende“ ursprüngliche Position zurückzukehren (sehr selten).

p.jpg Neues Schleudertrauma-Ereignis oder ähnliches.
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Überelastische Bänder (Hyperlaxität): Die zuständigen Bänder können die Stabilität des Atlas-Schädel-Gelenks nicht gewährleisten und erlauben dem Atlas immer wieder, eine falsche Position einzunehmen. Hier können spezifische Übungen zur Stärkung der Nackenmuskulatur Abhilfe schaffen.

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Konstante einseitige, extreme Nackenverspannungen infolge von Stress oder anderen Ursachen.



WAS TUN, WENN DER EINDRUCK ENTSTEHT, DASS DER ATLAS WIEDER VERSCHOBEN IST


Nach der Behandlung versuchen die Personen häufig, die Position des Atlas mit den Fingern zu ertasten. Sie glauben zwar, etwas zu erkennen, doch oft täuscht der Eindruck. Bei sich selbst ist es sehr schwierig, die Position des Atlas zuverlässig festzustellen, egal ob er sich in der richtigen oder falschen Position befindet. Ohne trainierte Finger und die dazu nötige Erfahrung ist die Überprüfung der Atlasstellung praktisch unmöglich.

Manche Leute haben unberechtigte Ängste, dass der Atlas sich wieder verschiebt. Andere denken, dass ihr Atlas gerade ist, auch wenn es nicht so ist. Es ist beruhigend zu wissen, dass ein mit der ATLANTOtec®-Methode korrigierter Atlas nur schwerlich in die alte Position zurückkehrt.

Nach der Behandlung beginnt die Regenerationsphase mit möglichen Reaktionen, welche den früheren Beschwerden ähnlich sein können. Das bedeutet NICHT, dass der Atlas nicht mehr korrekt sitzt. Normalerweise treten Reaktionen nach der Behandlung jeweils nur für eine bestimmte Zeit auf, um dann im Körper weiter zu „wandern“ oder zu verschwinden, letzteres oft definitiv. Wenn die früheren Beschweren unverändert bleiben, ohne jegliche Veränderung der Intensität oder betroffenen Körperstelle, ist eine Kontrolle der Atlas-Position durch den behandelnden Atlastechniker angebracht. Diese Kontrolle ist selbstverständlich kostenlos.

Während der Regenerationsphase kann es ab und zu vorkommen, dass die Halswirbelsäule oder auch tieferliegende Wirbel ein knackendes Geräusch von sich geben, manchmal auch sehr stark, wie man es von einer chiropraktorischen Behandlung kennt. Das ist ganz normal und bedeutet überhaupt nicht, dass der Atlas sich wieder verschoben hat, sondern ist das positive Ergebnis der Selbstregulation der Wirbelsäule.  Normalerweise folgt diesem Knacksen einem Gefühl von Befreiung.

Entsprechend gibt es tatsächlich hin und wieder Fälle, die aus den erwähnten oder anderen Gründen nach einer bestimmten Zeit eine erneute Atlas-Verschiebung  vorweisen. In diesen Fällen ist es problemlos möglich, die Behandlung nochmals durchführen zu lassen. Dies ist aber sehr selten erforderlich.




kopfschmerzen




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