Atlaskorrektur in einer einzigen Sitzung
Seit längerer Zeit haben Manualtherapeuten mit diversen Techniken versucht, die korrekte Atlasposition wieder herzustellen, oft erfolglos oder nur mit einem kleinen Prozentsatz dauerhaft stabiler Ergebnisse. Mit den bisher bekannten Methoden erreicht man in der Regel keine bedeutsame und dauerhafte Veränderung der Position des ersten Halswirbels. Beweis dafür ist die Tatsache, dass diese Techniken regelmässig wiederholt werden müssen.
Mit der ATLANTOtec®-Methode bleiben die daraus resultierenden positiven Veränderungen des Gesundheitszustandes meistens langfristig bestehen.
Wie kann das sein? Um die Position des ersten Halswirbels dauerhaft zu korrigieren, ist es in erster Linie erforderlich, die tiefen Muskelschichten, welche den Atlas umgeben, sehr gründlich zu lösen. Von Hand ist das kaum machbar, eine Tatsache, die jeder erfahrene Therapeut bestätigen kann. Aus diesem Grund bedient sich ATLANTOtec® eines speziell dafür entwickleten Gerätes.

Um die Vorteile der ATLANTOtec® Technik zu verstehen, ist ein Verständnis der Anatomie des Atlas-Schädel-Gelenkes erforderlich.
Dieses Gelenk ist einzigartig und wird durch diverse Muskelschichten und verschiedene Bänder in seiner korrekten Ausrichtung gehalten. Diese Eigenschaft garantiert eine hohe Stabilität des Gelenks, welches sich in seiner Funktion eher so verhält, als sei der Atlas Teil des Schädels und nicht ein eigenständiger Wirbel.
Die sehr starren Bänder zusammen mit der Hinterhauptmuskulatur, die fast immer sehr verspannt ist, führen zu einer sehr geringen Elastizität dieses Gelenks. Der Atlas hat die Tendenz in seiner Ausrichtung und Position zu bleiben, ob diese nun richtig oder falsch ist. Nur eine von aussen einwirkende Kraft mit einer gewissen Intensität kann die vorliegende Situation verändern.
Die ATLANTOtec® Technik arbeitet mit einem kontinuierlichen und adäquaten Druck auf genau definierte Punkte der Hinterhauptmuskulatur, anstelle eines kurzen und unmittelbaren Impulses, wie man ihn von einer chiropraktischen Manipulation kennt. Dieser gezielte Druck von ausreichender Intensität ermöglicht eine sanfte Dehnung der Muskeln, die den Atlaswirbel umgeben, und dabei wird der Atlas Schritt für Schritt in die korrekte Position geführt.
Um besser zu verstehen, warum ein chiropraktischer Impuls nicht ausreicht, um den Atlas effektiv zu korrigieren, kann ein bildhafter Vergleich aus der Metallbearbeitung herangezogen werden (sog. plastischer Effekt): Um ein Aluminium-Blech 90° zu biegen, genügt es nicht, ein einziges Mal mit dem Hammer darauf zu schlagen, sondern es ist eine spezielle Biegemaschine nötig, welche eine Kraft mit passender Intensität und ausreichender Dauer anwendet.
Hinzu kommt, dass um eine Platte 90° zu biegen, die Falzmaschine auf einen grösseren Neigungswinkel eingestellt werden muss, ca. 100°, um dem elastischen Effekt des Materials entgegenzuwirken.
Wenn aber die Falzmaschine nur auf einen Winkel von 90° eingestellt wird, weist die Platte nach dem Biegevorgang einen Winkel von nicht mehr als 80° auf.
Daher erübrigt es sich beinahe darauf hinzuweisen, dass eine zu geringe Kraftanwendung, eine zu kurze Anwendungszeit oder die Einwirkung an der falschen Stelle nicht zum gewünschten Ergebnis führen kann.
ATLANTOtec® wendet dasselbe Prinzip bei der Atlas-Korrektur an: Um den ersten Halswirbel in die gewünschte Position zu bewegen, reicht ein einmaliger Druck nicht aus, sondern es braucht eine progressive Kraft auf die richtigen Stellen und im richtigen Winkel, um die hypothetischen 100° im oben genannten Beispiel erreichen zu können. So kann sich der Atlas auch nach dem Absetzen der einwirkenden Kraft in der richtigen Position stabilisieren.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Vorgehensweise ein dauerhaftes Ergebnis liefert, im Gegensatz zu den meisten anderen Methoden.
Ausserdem beinhaltet die ATLANTOtec®-Methode keine Gefahr, weil die Atlas-Korrektur auf eine sanfte Art und Weise, aber dennoch mit einem kontinuierlich zunehmenden Druck, ausgeführt wird – und nicht mit einer oft befürchteten plötzlichen und ruckartigen Bewegung des Nackens, wie man es von einer chiropraktischen Manipulation kennt.
Helfen Sie mit bei der Verbreitung in Social Network (siehe unten) und informieren Sie Ihre Freunde per E-Mail.
Wie die Position des Atlas festgestellt wird
Die Atlas-Fehlstellung kann mit einer sorgfältigen manuellen Untersuchung des fraglichen Bereichs bestimmt werden. Dies erfordert eine spezielle Abtasttechnik und die präzise dafür geübten Finger eines Atlastechnikers. Weil der Atlas von mehreren Muskelschichten umgeben ist, welche unterschiedlich entwickelt und verspannt sein können, sind ansonsten komplett falsche Aussagen möglich.
Dies ist der Grund, weshalb nur wenige Therapeuten und die allerwenigsten Ärzte in der Lage sind, die Position des Atlas richtig zu beurteilen, und fast niemand kann etwas gegen dessen allfällige Fehlstellung unternehmen. Ohne die richtige Technik – wie diejenige von ATLANTOtec® – ist es nicht möglich dieses Problem zu beheben.
Achtung: Mit einem üblichen Röntgenbild oder einer Magnet-Resonanz-Aufnahme kann die Lage des ersten Halswirbels NICHT korrekt dargestellt werden, und deshalb ist es NICHT möglich, die Rotation des Atlas mit diesen bildgebenden Verfahren sichtbar zu machen! Dies ist nur möglich mit Hilfe einer Spiral-Computertomografie (Spiral- CT) in Verbindung mit den genau dafür erforderlichen richtigen Einstellungen, ansonsten sind auch CT-Aufnahmen für diesen Zweck untauglich.
Für die korrekte Durchführung der Behandlung ist eine Spiral-Computertomographie NICHT erforderlich, da die Atlasposition wie oben erwähnt, manuell bestimmt werden kann, abgesehen von sehr seltenen Ausnahmen.
Anatomie der Halswirbelsäule


|