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Auswirkungen des verschobenen Atlas auf den Kreislauf und das vegetative Nervensystem (Parasympathikus)

Eine Atlas-Fehlstellung bewirkt:

Auch bei normalen Körper- und Kopfbewegungen finden vorübergehende Druck- und Zug-Auswirkungen auf anatomische Strukturen statt (unter anderem auf die Gefässe, das Lymph- und Nervensystem). Diese Belastungen sind jeweils nur momentan und verursachen keine Probleme. Der Körper ist auf Bewegung ausgelegt. Im Gegensatz dazu ist der durch den verschobenen Atlas ausgelöste Druck permanent.

Atlas Anatomie

1) Rückenmark
2) Dens Axis
3) Nervus vagus
4) Vena jugularis interna
5) Arteria carotis interna
6) Atlaswirbel
7) Arteria vertebralis

Atlaswirbel

Abbildung: Querschnitt durch den Hals in Höhe des Atlas. Die weissen Pfeile (Bild oben) stellen den erhöhten Druck des linken Querfortsatzes des Atlas auf die Gefässe 3, 4, 5 dar.

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Die Wichtigkeit des Vagusnerv

Vagusnerv

Insgesamt verlassen 12 Hirnnerven – jeweils als Paar, links und rechts – das Gehirn. Der Vagusnerv oder X. Hirnnerv ist der grösste und wichtigste Nerv des Parasympathikus (gehört zum vegetativen unwillkürlichen Nervensystem) und ist an der Regulation der Tätigkeit fast aller inneren Organe beteiligt. Er reguliert manche Muskeln, den Kehlkopf, den Rachen, die obere Speiseröhre, einen Teil des äusseren Gehörgangs, das Herz, die Lunge, den Magen, den Darm.

Eine der Aufgaben des Vagusnervs ist die Stimulation der Magensäure wie auch die Kontrolle der Darmbewegungen in der Verdauungsphase (Peristaltik). Er ist auch verantwortlich für den Herzrhythmus und die Schweissregulation. Der Nerv hat auf Höhe des Halses einen Durchmesser von ca. 2–3 mm und verläuft zusammen mit der Arteria carotis und der Vena jugularis interna genau vor dem Atlas.

Wenn die Funktionalität des Nervus vagus beeinträchtigt ist (kann auch durch cervikale Arthrose entstehen), können eine ganze Reihe von Symptomen auftreten wie Übelkeit, Magenübersäuerung, Schwindel, Gesichtsrötung, Tachykardie, Nackensteifheit und Kopfschmerzen.

 

Vagusnerv Quetschung

Konsequenzen der Vagusnerv-Quetschung

Abhängig davon, auf welche Art und Weise und wie stark der Atlas verschoben ist, können dadurch Druckstellen und Irritationen des Vagusnervs und/oder anderer kranialer Nerven entstehen. Daraus resultieren möglicherweise diverse Beschwerden wie Kopfschmerzen, Menière-Syndrom, Schluckbeschwerden, Gefühl einer "Kröte" im Hals, übermässiges Schwitzen, Nackenschmerzen, Schlafbeschwerden, überwiegend kalte Hände und Füsse, unregelmässiger oder beschleunigter Herzschlag, chronische Verstopfung oder Durchfall ohne ersichtlichen Grund.

Die Atlaskorrektur kann zudem positive Auswirkungen auf Epilepsie haben. Die schulmedizinische Vorgehensweise bei sehr starken Epilepsie-Anfällen liegt in der operativen Durchtrennung des linken Vagusnervs im oberen Halsbereich oder in der Implantation eines elektrischen Pulsgenerators, der diesen Nerv stimulieren soll. Der linke Vagusnerv ist derjenige, der normalerweise vom Atlas gequetscht wird. Ist das ein Zufall? Der Sachverhalt verdient Aufmerksamkeit und vertiefte Untersuchungen.

 

 

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