Weshalb die Atlaskorrektur so wichtig ist
Das Gehirn kommuniziert mit dem Körper über das zentrale Nervensystem, welches sich durch das Schädelbasisloch in den ganzen Körper verteilt.
 |
1) Atlas 2) Axis 3) Vertebralarterien 4) Rückenmark 5) Spinalnerven |

Der Atlaswirbel ist der neuralgische Punkt des ganzen Systems. Dies lässt sich bereits aus der griechischen Mythologie herleiten: Der Riese, der zur Strafe das Gewicht des Himmelsgewölbes ewig auf den Schultern tragen muss. Wie in der Mythologie wurde der erste Halswirbel Atlas genannt, weil er das Gewicht des ganzen Kopfes trägt.
Die wechselseitige Kommunikation zwischen dem Gehirn und dem Rest des Körpers, kann durch eine Verschiebung im Atlas-Schädel-Gelenk gestört werden, so dass ein neurologisches Defizit entstehen kann.
Die Anatomie der Halswirbelsäule ist vergleichbar mit der Präzisionsmechanik. Bereits bei einer nur geringen Abweichung der Atlasposition von ihrer anatomisch-physiologisch vorgesehenen Position resultieren gravierende Auswirkungen auf das Skelett, den Muskelapparat, das Kreislaufsystem, das neurovegetative (parasympathische) System und generell auf den ganzen Körper.
Diese Verschiebung kann schon seit Geburt vorhanden sein (auch bei einem Kaiserschnitt) und sich durch Traumata wie z.B. ein Schleudertrauma noch zusätzlich verschlimmern. Für das bessere Verständnis des Problems ist es wichtig, den Unterschied zwischen statischer und dynamischer Belastung zu begreifen: Wenn der Körper in Bewegung ist, resultieren unterschiedliche dynamische Gewichtsverhältnisse und dies kann zu einer momentanen Kompression von Nerven und Blutbahnen führen. Diese Einwirkung ist jeweils vorübergehend und für den Körper unproblematisch, da dieser früher oder später wieder in den Ruhezustand gelangt: die Einwirkungen und Kompressionen verschwinden wieder. Im Gegensatz dazu wirkt die statische Belastung immer auf das Skelett! Wenn diese Belastung ständig ungleichmässig und einseitig ist, bilden sich Haltungsschäden. Kontinuierlicher Druck auf Nerven und Blutbahnen führen zu einer ganzen Reihe von Dysfunktionen.
Helfen Sie mit bei der Verbreitung in Social Network (siehe unten) und informieren Sie Ihre Freunde per E-Mail.
Atlasverschiebung und Körperhaltung
Steht die Wirbelsäule im Lot, wird das Gewicht gleichmässig auf die beiden Körperhälften verteilt.
Der Kopf ruht mit seinem nicht zu unterschätzenden Gewicht von 5-6 kg auf dem Atlas. Ein verschobener Atlas lässt den Schädel nicht mehr senkrecht über der Wirbelsäule liegen.
Aufgrund dieser Situation verschiebt sich der Schwerpunkt des Körpers und so entsteht ein Ungleichgewicht von Kopf bis Fuss mit muskulär-skelettalen Dysfunktionen als Folge. Es kommt zu einer statischen Fehlhaltung, wobei eine Körperhälfte mehr belastet wird als die andere. Das ist auch der Grund, weshalb die Schmerzen häufig nur auf einer Seite auftreten.
Dieses Ungleichgewicht ist mit Hilfe zweier Waagen messbar, die eine Gewichts-Differenz von bis zu 15 kg zwischen dem einem und dem anderen Bein zeigen können.
Je nach Art und Weise der Atlasfehlstellung kann sich die physiologische Kyphose oder Lordose der Wirbelsäule übermässig verstärken, abflachen oder andererseits ganz verschwinden.
Der erste Halswirbel beeinflusst das Gleichgewicht des ganzen Skeletts und ist direkt verantwortlich für eine aufrechte Haltung.
Die Folgen der Atlasfehlstellung
Selbst wenn der Schädel auf einem nicht waagerechten Atlas aufliegt, müssen die Augen ihre horizontale Ausrichtung beibehalten. Als Konsequenz sind die Bänder und Muskeln des sub-occipitalen Bereichs ständig unter Anspannung im stetigen Versuch die Schiefauflage des Kopfes zu kompensieren und damit dessen horizontale Ausrichtung wieder herzustellen; als Folge davon verkrümmt sich die ganze Wirbelsäule.

Dieser kontinuierliche Stress führt zu einer einseitigen Verkrampfung mit Schmerzen der Muskeln, insbesondere wenn sie schwach und untrainiert sind; so entstehen Nackenbeschwerden, Spannungs-Kopfschmerzen, Schwindel, Nackenstarre und schmerzhafte Einschränkungen in der Kopfrotation und -neigung.
Unter diesen Bedingungen kann auch der Rat des Arztes, die Nackenmuskulatur zu trainieren und zu stärken, teilweise nützlich sein! Noch besser wäre es, das Problem an der Wurzel zu packen, indem man die Schieflage und das damit verbundene Ungleichgewicht beseitigt, das den Ursprung für die Probleme darstellt.
Helfen Sie mit bei der Verbreitung in Social Network (siehe unten) und informieren Sie Ihre Freunde per E-Mail.
Auswirkungen auf den Axis und andere Halswirbel
Abhängig von der Art der Fehlstellung des Atlas können oft negative Auswirkungen auf den Axis (zweiter Halswirbel oder C2) beobachtet werden.
Faktisch wird mit der Korrektur des Atlas auch der zweite Halswirbel aus einer möglicherweise falschen Lage befreit und mit einer Kettenreaktion auch die übrigen Halswirbel. Regelmässig blockierte Wirbel, die ein wiederholtes Einrenken von einem Chiropraktoren oder Osteopathen erforderlich machten, blieben nach der ATLANTOtec®-Atlaskorrektur stabil, so dass keine derartigen Behandlungen mehr nötig waren.
Die Atlasposition beeinflusst den ganzen Körper
Die Atlas-Fehlstellung kann in einer Kettenreaktion Asymmetrien im ganzen Skelett verursachen, wie einen Unterschied in der Schulterhöhe mit Schulterblattschmerzen, Skoliose, Beckenschiefstand mit erhöhtem Risiko eines Bandscheibenvorfalls, Rückenschmerzen, Hüftschmerzen, Knieschmerzen und eventuell Fussschmerzen.
Sobald Haltungsschäden vorliegen, entwickeln sich permanente Muskelverspannungen, die Schmerzen sowie Subluxationen anderer Wirbel verursachen können.
Die daraus folgenden Subluxationen sorgen mit der Zeit für Irritationen durch dauernden Druck auf einige Wurzeln der Spinalnerven. Immer häufiger setzen Ärzte Cortison gegen diese Irritationen ein; zwar ein nützliches Medikament, aber mit den bekannten schwerwiegenden Nebenwirkungen.
Der Druck auf bestimmte Nerven führt zu so genanntem Ameisenlaufen, einschlafenden Armen und Beinen, während der Druck auf andere Nerven zu Fehlfunktionen in den entsprechenden Organen führt. Dadurch entstehen eine ganze Reihe von Beschwerden, auch an völlig unerwarteten Stellen des Körpers.
Die durch die ständige Belastung verdickten und verhärteten Muskeln komprimieren Lymphgefässe wie auch Arterien und Venen, die zwischen diesen Muskeln verlaufen. Dies führt zu einer verminderten Durchblutung und zu einer Ansammlung von Stoffwechselschlacken im Gewebe. Dieser Zustand löst einen Teufelskreis aus, der die Muskeln mehr und mehr verhärtet.
Sicher gibt es noch andere Faktoren, welche eine symmetrische und aufrechte Körperhaltung beeinflussen, jedoch hat die Fehlstellung des Atlas dabei eine zentrale Bedeutung. Die Erfahrung hat gezeigt, dass in vielen Fällen – nur durch die Korrektur des Atlas – das Skelett daraufhin wieder eine bessere und natürlichere Form annimmt.
Wenn eine Schulter höher liegt als die andere oder ein Beckenschiefstand vorliegt, sind Beschwerden früher oder später unausweichlich.

Nur ein Körper mit einer idealen Haltung kann langfristig beschwerdefrei und vital bleiben!
|